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15.10.19

Winterkurse 2019/2020 - jetzt anmelden ... mehrweniger

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24.09.19

E.coli - Portrait eines Durchfallerregers und Vorbeugemassnahmen

Er ist überall und neben Salmonellen, Listerien oder Campylobacter einer der hauptverantwortlichen Bakterien bei Magen-Darm-Erkrankungen. Häufig trifft es einem nicht in der Schweiz sondern in den Ferien am Strand. Escherichia coli, E. coli oder einfach nur Colibakterium genannt. E. Coli gehört zur Familie der Enterobacteriaceae, welche typische Darmbewohner sind, aber auch überall in der Umwelt (Boden, Wasser) vorkommen. E. coli ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Darmflora und als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt.

Innerhalb der E.coli gibt es zahlreiche Stämme, wovon viele harmlos sind. Einige allerdings sind krankmachend. Die typischen Symptome einer Erkrankung sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Es dauert rund 3 Tage bis die Krankheit ausbricht und dauert ca. 2 bis 8 Tage. In der Regel ist die Ursache der Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln oder verunreinigtes Trinkwasser bzw. Eis.
In der Lebensmittelhygiene gelten Enterobacteriaceae wie der E. coli als Indikator für Fäkalkeime. In der Schweiz gibt es Grenzwerte für Enterobacteriacea und E. coli in Lebensmitteln. So dürfen z.B. gemäss Trinkwasser- und Bäderverordnung keine E. coli im Trinkwasser vorkommen. In der Schweiz werden durch regelmässige Stichprobendie Endprodukte durch den Lebensmittelproduzent und das Kantonale Lebensmittelinspektorat überwacht. Aufgrund dieser Kontrollmechanismen gelten unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser als sicher. Zudem können auch Privatpersonen verdächtige Proben bei der BAMOS AG kostengünstig untersuchen lassen.

In andern Ländern sind diese Kontrollmechanismen oftmals unbekannt. Man kann allerdings sehr einfach Vorsichtsmassnahmen treffen um das Risiko einer Infektion mit Durchfallerregern zu verringern. Die Frage ist allerdings ob man sich in den Ferien am Buffet einschränken möchte oder doch lieber das Risiko auf sich nimmt.

Vorbeugemassnahmen:
1. Nur sauberes Trinkwasser, bei Zweifel PET-Flaschen kaufen
2. Auf Eiswürfel verzichten
3. Früchte und Gemüse aus dem Supermarkt vor dem Essen mit sauberem Trinkwasser gründlich waschen.
4. In Restaurants oder Imbissen essen, welche hygienisch sauber aussehen.
5. Risikoreiche Lebensmittel wenig oder nicht konsumieren.
Rohkost (Salat, Gemüse), vorgekochte Produkte (Teigwaren, Reis), kalte Dessert (Creme)
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E.coli - Portrait eines Durchfallerregers und Vorbeugemassnahmen

Er ist überall und neben Salmonellen, Listerien oder Campylobacter einer der hauptverantwortlichen Bakterien bei Magen-Darm-Erkrankungen. Häufig trifft es einem nicht in der Schweiz sondern in den Ferien am Strand. Escherichia coli, E. coli oder einfach nur Colibakterium genannt. E. Coli gehört zur Familie der Enterobacteriaceae, welche typische Darmbewohner sind, aber auch überall in der Umwelt (Boden, Wasser) vorkommen. E. coli ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Darmflora und als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt. 

Innerhalb der E.coli gibt es zahlreiche Stämme, wovon viele harmlos sind. Einige allerdings sind krankmachend. Die typischen Symptome einer Erkrankung sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Es dauert rund 3 Tage bis die Krankheit ausbricht und dauert ca. 2 bis 8 Tage. In der Regel ist die Ursache der Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln oder verunreinigtes Trinkwasser bzw. Eis.
In der Lebensmittelhygiene gelten Enterobacteriaceae wie der E. coli als Indikator für Fäkalkeime. In der Schweiz gibt es Grenzwerte für Enterobacteriacea und E. coli in Lebensmitteln. So dürfen z.B. gemäss Trinkwasser- und Bäderverordnung keine E. coli im Trinkwasser vorkommen. In der Schweiz werden durch regelmässige Stichprobendie Endprodukte durch den Lebensmittelproduzent und das Kantonale Lebensmittelinspektorat überwacht. Aufgrund dieser Kontrollmechanismen gelten unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser als sicher. Zudem können auch Privatpersonen verdächtige Proben bei der BAMOS AG kostengünstig untersuchen lassen. 

In andern Ländern sind diese Kontrollmechanismen oftmals unbekannt. Man kann allerdings sehr einfach Vorsichtsmassnahmen treffen um das Risiko einer Infektion mit Durchfallerregern zu verringern. Die Frage ist allerdings ob man sich in den Ferien am Buffet einschränken möchte oder doch lieber das Risiko auf sich nimmt.
   
Vorbeugemassnahmen:
1. Nur sauberes Trinkwasser, bei Zweifel PET-Flaschen kaufen
2. Auf Eiswürfel verzichten
3. Früchte und Gemüse aus dem Supermarkt vor dem Essen mit sauberem Trinkwasser gründlich waschen.
4. In Restaurants oder Imbissen essen, welche hygienisch sauber aussehen.
5. Risikoreiche Lebensmittel wenig oder nicht konsumieren.
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22.08.19

1. SwissSkills Milchtechnologen vom 16.11.2019 ... mehrweniger

27.06.19

Was machen bei stinkendem oder braunem Trinkwasser?

In der Schweiz sind wir in der komfortablen Situation, dass wir Trinkwasser direkt aus unserem Hahnen beziehen können. Was kann ich machen, wenn ich das Gefühlt habe etwas stimmt mit meinem Trinkwasser nicht?

1. Wasserhahn auf kalt stellen, Sinnesprüfung (richen, schmecken, schauen) durchführen.
2. Wasserhahn auf heiss stellen, Sinnesprüfung durchführen.
3. Ein Mail auf info@bamosag.ch schreiben mit der Beschreibung des Problems/ Beobachtung und dem Resultat der Sinnesprüfung. Zusätzlich angeben ob eine Wasserenthärtungsanlage in Ihrer Wohnung installiert ist und ob das Wasser von einer Wasserversorgung oder direkt ab einer Quelle stammt (Auskunft bei der Gemeinde)
4. Sie erhalten von uns eine Empfehlung über das weitere Vorgehen, inklusive den Preisen und einer Anleitung zur Probenfassung. Die Probe kann bequem mit unseren Kühlboxen per Post an uns gesendet werden.

Woher kommt das Wasser?
Je nach Wohnort stammt unser Trinkwasser von Quellen, Grundwasser und Oberflächengewässer. Dieses Wasser wird, sofern es nachher aufbereitet wird, Rohwasser genannt. Findet keine Aufbereitung statt, muss das Quellwasser bereits die gesetzlichen Anforderungen gemäss Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV) erfüllen. Rund ein Drittel des Wassers benötigt keine Aufbereitung und kann direkt ins Versorgungsnetz eingespiesen werden. Die andern zwei Drittel werden mit zulässigen Verfahren ein- oder mehrstufigen Verfahren aufbereitet.

Jede Schweizer Gemeinde ist einem regionalen Versorgungsnetz angeschlossen oder betreibt sogar selber ein solches Netz. Der Betreiber des Versorgungsnetztes installiert bei jedem Bezüger eine Wasseruhr, über welche der Verbrauch von Wasser abgerechnet wird. Genau bis zu dieser Wasseruhr stellt der Netzbetreiber sicher, dass die Trinkwasserqualität den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Durch einen definierten Probenplan entnimmt der Wasserversorger regelmässig Proben, welche dann in einem Labor wie die BAMOS AG untersucht wird. Das kantonale Lebensmittelinspektorat überprüft mit Stichproben ebenfalls die Qualität. Aufgrund dieses Qualitätsmanagementsystems kann man in der Schweiz grundsätzlich davon ausgehen davon ausgehen, dass bis zur Wasseruhr im Gebäude die Wasserqualität den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Ab der Wasseruhr bis zum Wasserhahn in der Wohnung ist der Liegenschaftsbesitzer zuständig. Stinkt das Wasser oder kommt es braun aus dem Hahn raus, liegt es, wenn man an einer regionalen Wasserversorgung angeschlossen ist, normalerweise an der Hausinstallation und nicht am Wasserversorger, der schlechtes Wasser bringt.
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Einblick in unser Labor