Aktuelles


Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

20.12.19

Fondue Chinoise – geniessen ohne Nachwirkungen

Fast jeder Schweizer wird Weihnachten bei Fondue Chinoise, Bourguignonne, Tartarenhut oder Tischgrill feiern. Nicht eingeladen, aber trotzdem mit dabei sind die Campylobacter-Bakterien. Jedes Jahr wird um den Jahreswechsel eine Zunahme von Campylobacter-Infektionen verzeichnet. Campylobacter haben die Salmonellen bei der Häufigkeit von Lebensmittelinfektionen schon lange abgelöst. Sie verursachen schweren Durchfall mit Fieber und Krämpfen im Unterleib. Um keine unliebsamen Folgen zu bekommen, gilt es einige Hygieneregeln zu beachten.
Einkaufen: Auf Schweizer Herkunft achten. Untersuchungen belegen, dass Campylobacter bei Schweizer Geflügelfleisch deutlich weniger häufig vorkommt, wie beim ausländischen Fleisch.

Schneidbretter und Messer: Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass keine Kreuz-Kontamination stattfinden kann. Zuerst Poulet auf einem Schneidbrett zubereiten und dann ungewaschen auf dem gleichen Schneidbrett mit dem gleichen Messer Salat zubereiten, widerspricht gänzlich einer guten Küchenhygiene. Poulet- und Trutenfleisch immer separat von allen andern Fleischarten vorbereiten. Die Utensilien nach Gebrauch gründlich mit Heisswasser und Seife waschen und vor der nächsten Verwendung gründlich abtrocknen. Die Hände nach dem Handhaben von rohem Fleisch gut waschen und trocknen. Tipp: Wie in der Gastronomie unterschiedlich farbige Schneidbretter verwenden. z.B. rot = rohes Fleisch ohne Geflügel, gelb = Geflügelfleisch, grün = Salat/Gemüse.

Trennen: Auch hier gilt es Kreuz-Kontamination zu vermeiden. Kein Kontakt zwischen rohem Fleisch und Fleischsaft mit genussfertigen Speisen. Nie den gleichen Teller für rohes und fertig zubereitetes Fleisch verwenden und Saucen und andere Beilagen nicht auf den gleichen Teller wie rohes Fleisch legen. Das rohe Geflügelfleisch auf einem separaten Teller anrichten. Tipp: für jede Person einen zweiten, kleinen Teller bereitlegen, worauf mit einer separaten Gabel das rohe Fleisch geschöpft wird.

Garen: Das Fleisch, insbesondere vom Geflügel, vollständig durchgaren. Dadurch werden Bakterien wie Campylobacter oder Salmonellen abgetötet. Vollständig heisst, dass es keine roten Stellen mehr hat und auch kein Fleischsaft austritt. Tipp: Darauf achten, dass die Bouillon oder das Öl immer genügend heiss ist. Bei knapper Hitze im letzten Jahr Gasrechaud verwenden statt Brennpaste oder während dem Essen eine Pause machen und die Flüssigkeit erneut auf der Herdplatte zum Sieden bringen.

Wenn Sie diese einfachen Hygieneregeln konsequent einhalten, steht einem tollen Essen und einer besinnlichen Weihnachtszeit mit Familien und Freunden nichts im Weg. Wir wünschen Ihnen alles Gute, genussvolle Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

BAMOS AG
... mehrweniger

22.10.19

Bei Ringversuchen werden Proben zur Bestimmung von Parametern an verschiedene Labore gesendet. Das Ergebnis aller Labore wird ausgewertet und die Leistungsunterschiede werden sichtbar.
Ringversuch Hefen Mikrobiologie: Erneut Bestnote für die BAMOS AG.
... mehrweniger

15.10.19

Winterkurse 2019/2020 - jetzt anmelden ... mehrweniger

Winterkurse 2019/2020 - jetzt anmeldenImage attachment

24.09.19

E.coli - Portrait eines Durchfallerregers und Vorbeugemassnahmen

Er ist überall und neben Salmonellen, Listerien oder Campylobacter einer der hauptverantwortlichen Bakterien bei Magen-Darm-Erkrankungen. Häufig trifft es einem nicht in der Schweiz sondern in den Ferien am Strand. Escherichia coli, E. coli oder einfach nur Colibakterium genannt. E. Coli gehört zur Familie der Enterobacteriaceae, welche typische Darmbewohner sind, aber auch überall in der Umwelt (Boden, Wasser) vorkommen. E. coli ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Darmflora und als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt.

Innerhalb der E.coli gibt es zahlreiche Stämme, wovon viele harmlos sind. Einige allerdings sind krankmachend. Die typischen Symptome einer Erkrankung sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Es dauert rund 3 Tage bis die Krankheit ausbricht und dauert ca. 2 bis 8 Tage. In der Regel ist die Ursache der Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln oder verunreinigtes Trinkwasser bzw. Eis.
In der Lebensmittelhygiene gelten Enterobacteriaceae wie der E. coli als Indikator für Fäkalkeime. In der Schweiz gibt es Grenzwerte für Enterobacteriacea und E. coli in Lebensmitteln. So dürfen z.B. gemäss Trinkwasser- und Bäderverordnung keine E. coli im Trinkwasser vorkommen. In der Schweiz werden durch regelmässige Stichprobendie Endprodukte durch den Lebensmittelproduzent und das Kantonale Lebensmittelinspektorat überwacht. Aufgrund dieser Kontrollmechanismen gelten unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser als sicher. Zudem können auch Privatpersonen verdächtige Proben bei der BAMOS AG kostengünstig untersuchen lassen.

In andern Ländern sind diese Kontrollmechanismen oftmals unbekannt. Man kann allerdings sehr einfach Vorsichtsmassnahmen treffen um das Risiko einer Infektion mit Durchfallerregern zu verringern. Die Frage ist allerdings ob man sich in den Ferien am Buffet einschränken möchte oder doch lieber das Risiko auf sich nimmt.

Vorbeugemassnahmen:
1. Nur sauberes Trinkwasser, bei Zweifel PET-Flaschen kaufen
2. Auf Eiswürfel verzichten
3. Früchte und Gemüse aus dem Supermarkt vor dem Essen mit sauberem Trinkwasser gründlich waschen.
4. In Restaurants oder Imbissen essen, welche hygienisch sauber aussehen.
5. Risikoreiche Lebensmittel wenig oder nicht konsumieren.
Rohkost (Salat, Gemüse), vorgekochte Produkte (Teigwaren, Reis), kalte Dessert (Creme)
... mehrweniger

E.coli - Portrait eines Durchfallerregers und Vorbeugemassnahmen

Er ist überall und neben Salmonellen, Listerien oder Campylobacter einer der hauptverantwortlichen Bakterien bei Magen-Darm-Erkrankungen. Häufig trifft es einem nicht in der Schweiz sondern in den Ferien am Strand. Escherichia coli, E. coli oder einfach nur Colibakterium genannt. E. Coli gehört zur Familie der Enterobacteriaceae, welche typische Darmbewohner sind, aber auch überall in der Umwelt (Boden, Wasser) vorkommen. E. coli ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Darmflora und als Vitaminproduzent, insbesondere Vitamin K, bekannt. 

Innerhalb der E.coli gibt es zahlreiche Stämme, wovon viele harmlos sind. Einige allerdings sind krankmachend. Die typischen Symptome einer Erkrankung sind Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Es dauert rund 3 Tage bis die Krankheit ausbricht und dauert ca. 2 bis 8 Tage. In der Regel ist die Ursache der Verzehr von verunreinigten Lebensmitteln oder verunreinigtes Trinkwasser bzw. Eis.
In der Lebensmittelhygiene gelten Enterobacteriaceae wie der E. coli als Indikator für Fäkalkeime. In der Schweiz gibt es Grenzwerte für Enterobacteriacea und E. coli in Lebensmitteln. So dürfen z.B. gemäss Trinkwasser- und Bäderverordnung keine E. coli im Trinkwasser vorkommen. In der Schweiz werden durch regelmässige Stichprobendie Endprodukte durch den Lebensmittelproduzent und das Kantonale Lebensmittelinspektorat überwacht. Aufgrund dieser Kontrollmechanismen gelten unsere Lebensmittel und unser Trinkwasser als sicher. Zudem können auch Privatpersonen verdächtige Proben bei der BAMOS AG kostengünstig untersuchen lassen. 

In andern Ländern sind diese Kontrollmechanismen oftmals unbekannt. Man kann allerdings sehr einfach Vorsichtsmassnahmen treffen um das Risiko einer Infektion mit Durchfallerregern zu verringern. Die Frage ist allerdings ob man sich in den Ferien am Buffet einschränken möchte oder doch lieber das Risiko auf sich nimmt.
   
Vorbeugemassnahmen:
1. Nur sauberes Trinkwasser, bei Zweifel PET-Flaschen kaufen
2. Auf Eiswürfel verzichten
3. Früchte und Gemüse aus dem Supermarkt vor dem Essen mit sauberem Trinkwasser gründlich waschen.
4. In Restaurants oder Imbissen essen, welche hygienisch sauber aussehen.
5. Risikoreiche Lebensmittel wenig oder nicht konsumieren.
Rohkost (Salat, Gemüse), vorgekochte Produkte (Teigwaren, Reis), kalte Dessert (Creme)Image attachment

22.08.19

1. SwissSkills Milchtechnologen vom 16.11.2019 ... mehrweniger

Load more
Einblick in unser Labor